Happiness

USA, 134min
R:Todd Solondz
B:Todd Solondz
D:Jane Adams,
Jon Lovitz,
Philip Seymour Hoffman,
Dylan Baker,
Lara Flynn Boyle
L:IMDb
„I want kids that love me as much as I hated my mother.”
Inhalt
Drei Schwestern: Joy, Trish und Helen. Ein Vorort von New Jersey. Joy glaubt an die Begegnung mit ihrem Märchenprinzen. Trish, die verheiratet ist, macht sich Sorgen, daß Joy genauso unzufrieden werden könnte wie sie selbst. Und Helen, die erfolgreiche Bestseller-Autorin, sucht als Therapie für ihre Ängste den Kick des Neuen, Verrückten. Aber auch die Eltern Mona und Lenny sind mit ihrem Lebensabend nicht so recht zufrieden. Und dann ist da auch noch Trishs unterdrückter Ehemann Bill, ein Psychiater, ihr pubertierender Sohn, der einfach nur ein normaler Junge sein möchte, Helens komischer Nachbar und nicht zuletzt ein russischer Taxifahrer, der unbeirrbar seinen amerikanischen Traum verfolgt. Doch plötzlich bringen ein anonymer Anruf und ein beunruhigender Besuch beim Psychiater den wohlbehüteten Alltag ins Wanken.
Kurzkommentar
"Happiness" präsetiert sich wie eine scharfe Mischung aus "American Beauty" und "Boogie Nights" - zumindest was das Thema Sex angeht. Solondz nimmt jedenfalls kein Blatt vor den Mund und durchleuchtet das Filmthema Nr.1 von allen Seiten ohne wirklich anzüglich, vulgär oder effekthascherisch zu werden. Dafür gebührt ihm Respekt (vor allem als Amerikaner) auch wenn der ein oder andere Subplot (z.B. der Mord) überlüssig wirkt. Nichtsdestotrotz ein sehr subtiler Film mit sarkastisch-bösem Humor.
(Thomas Schlömer)