Aliens - Die Rückkehr
(Aliens)

USA, 137min
Filmspiegel-Auszeichnung
R:James Cameron
B:James Cameron, David Giler, Walter Hill
D:Sigourney Weaver,
Michael Biehn,
Paul Reise,
Lance Henriksen,
Carrie Henn
L:IMDb
„Busy little creatures, huh?”
Inhalt
Ripley (Sigourney Weaver) fährt der Schreck in alle Glieder, als sie nach 57 Jahren aus dem Kälteschlaf erwacht. Noch schockierter ist sie über die Ausführungen von Burke (Paul Reiser). Der Wissenschaftler weiß, daß Landentwickler auf dem Alien-Planeten LV4-20-6 die Kolonisation vorbereiten. Ihre schlimmsten Alpträume werden wahr, als der Kontakt zu den Kolonisten abreißt. Eine Eingreiftruppe der Marines soll die Lage auskundschaften mit Ripley als Beraterin an Bord. Die Elitesoldaten geben sich cool, aber am Ort des Geschehens rutscht auch ihnen das Herz in die Hose. Aliens haben sämtliche Kolonisten eingesponnen und als Brutkasten benutzt. Nur das kleine Mädchen Newt (Carrie Henn) konnte entkommen. Dieses Glück ist den Marines nicht vergönnt: Einer nach dem anderen fällt den Aliens zum Opfer. Am Ende bieten nur noch Hicks (Michael Biehn), der Android Bishop (Lance Henriksen), Newt und ihre Ersatzmutter Ripley der grausigen Übermacht die schweißnasse Stirn.
Kurzkommentar
Nach "Terminator" erst der zweite, ernsthafte Filme des damals knapp 30-jährigen James Cameron. Tat er bei der Fortsetzung des wegweisenden Monster-Horros "Alien" gut daran, alte Elemente nicht einfach neu aufzufrischen und so eher Action, denn Horrorfilm zu drehen, ist seine Leistung denn auch eine geringere als die Ridley Scotts beim ersten Teil. Cameron präsentiert mit sprücheklopfenden Marines, fetten Wummen und jeder Menge Gegner ein beachtliches und auch sehr spaßiges Reservoir an bleihaltigen Filmelementen, bleibt aufgrund unausweichlicher Reproduktion aber trotzdem hinter dem Innovationscharakter seines Vorbilds zurück. Erst der Director's Cut gibt dem Film noch einen Tick mehr Tiefe, auch wenn er diese nicht unbedingt gebraucht hätte.
(Thomas Schlömer)